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Interdisziplinärer Arbeitskreis zur Erarbeitung einer Richtlinie zur Schnittstellendefinition Entwässerung

Seminar HIK212.03

Einleitung: 

Bei der Regenentwässerung und -rückhaltung gibt es immer wieder Schnittstellenprobleme: Es sind Außenanlagenplanung, Architektur, Technische Gebäudeausrüstung, Bodengutachter und Statik einzubeziehen.

Inhalt

Fällt der Regen auf ein Dach, sind meist die Architektur und die Statik zuständig, ab Unterkante Regenfallrohr wird das Wasser dann entweder der TGA oder der Außenanlagenplanung übergeben. Soll es versickert werden, arbeiten sinnvollerweise Außenanlagenplanerinnen und Bodengutachterinnen zusammen. Wird es in Rigolen zurückgehalten, kümmert sich oftmals die TGA darum. Der Antrag auf Sielanschluss wird im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens von der TGA gestellt, beim Antrag auf Einleitgenehmigung arbeiten Außenanlagenplanung und TGA zusammen. Es stellen sich dann Fragen wie: Wer liefert hierbei was und wer erstellt den Überflutungsnachweis? Welche Auswirkungen hat die Planung auf die darunterliegende Tiefgarage und natürlich immer: Wer bekommt was vergütet und wer haftet im Schadensfall?

Diese Veranstaltung ist kein klassischer Vortrag sondern dient dazu, im interdisziplinären Austausch eine sinnvolle Schnittstellendefinition zu erarbeiten. Losgelöst von dem üblichen Druck in Projekten soll offen besprochen werden, welche Abgrenzungen technisch, fachlich und rechtlich zielführend sind.

Referent(en)

  • Dr. Barbara Gay, Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht

Termin

Dienstag, 19. Oktober 2021
09.00 bis 14.00 Uhr

Teilnehmergebühr

Mitglieder: 30.00 €

Gäste: 50.00 €