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Kampfmittelproblematik und Gefahrenerkundung im Zuge von Bauplanungen

Seminar HIK212.04

Einleitung: 

Kampfmittelbelastung und Kampfmittelräumung in Hamburg

Thema

Hamburg gehört zu den am stärksten bombardierten Städten im Zweiten Weltkrieg. Insgesamt gingen bei über 200 strategischen Luftangriffen zwischen Mai 1940 und April 1945 etwa 107.000 Spreng-, 300.000 Phosphorbrand- und 3 Millionen Stabbrandbomben auf das gesamte Stadtgebiet nieder.

Die schwersten Schäden entstanden durch die sieben Angriffswellen der Operation Ghomorra im Sommer 1943, bei denen teilweise bis zu 1.000 schwere Bomber der Royal Air Force und der US Air Force koordiniert ihre Bombenlast über dem Stadtgebiet abwarfen.
Am Kriegsende wurden die in Hamburg gelagerte reichseigene Munition und Waffen hastig unsachgemäß beseitigt, damit sie den einrückenden Briten nicht in die Hände fiel.

Aufgrund einer hohen Blindgängerquote und der vergrabenen und versenkten Munition und Waffen der Wehrmacht besteht noch heute die Gefahr, auf nicht detonierte Kampfmittel zu stoßen.

Inhalt

Themen des Vortrages:
- Ursache und Umfang der Kampfmittelbelastung
- Stand der Kampfmittelräumung in Hamburg
- Möglichkeiten der Gefahrenerkundung / Luftbildauswertung auf Kampfmittelbelastungen
- Verpflichtungen bei Bodeneingriffen / Baumaßnahmen

Referent(en)

  • Thomas Otto, Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Inneres und Sport, Feuerwehrakademie

Termin

Mittwoch, 20. Oktober 2021
09.30 bis 14.00 Uhr

Teilnehmergebühr

Mitglieder: 30.00 €

Gäste: 50.00 €