Arbeitsstättenrecht – Grundlage für gewerblich genutzte Bauten

Seminar HIK191.06

Thema

Der Grundstein für einen gut funktionierenden Arbeitsschutz wird bei der Bauplanung einer Betriebsstätte gelegt. Damit tragen Architekten und bauvorlagenberechtigte Ingenieure dazu bei, dass das Arbeitsstättenrecht in einer Betriebsstätte eingehalten werden kann. Dieses hat weitreichende Bedeutung: Wird eine Betriebsstätte so geplant, dass sie nicht entsprechend den Anforderungen des Arbeitsstättenrechts eingerichtet und betrieben werden kann, sind im Nachhinein teure Umbaumaßnahmen oder anderweitige Nutzungskonzepte erforderlich.

Dieses Seminar, das von einer Referentin des Amtes für Arbeitsschutz gehalten wird, gibt einen Überblick über den Stand der Rechtssetzung im Arbeitsstättenrecht und wichtige Anforderungen. Es wird erörtert, welche Anforderungen in den Unterlagen zum Baugenehmigungsverfahren inhaltlich beschrieben bzw. eingezeichnet sein müssen, damit diese aus arbeitsschutzrechtlicher Sicht beurteilt werden können. Darüber hinaus skizziert die Referentin Erfahrungen aus dem Baugenehmigungsverfahren und weitere Aspekte rund um die Baugenehmigung.

Inhalt

• Das Arbeitsstättenrecht: Stand der Rechtssetzung und wichtige Anforderungen
• Was muss in den Unterlagen zum Baugenehmigungsverfahren inhaltlich beschrieben und eingezeichnet sein?
• Themen / Aspekte rund um die Baugenehmigung in Bezug auf Arbeitsstätten: u.a. Bestandsschutz, Schnittstelle Bauherr / Arbeitgeber, Gefährdungsbeurteilung

In Kooperation mit der Hamburgischen Architektenkammer

Referent(en)

  • Reinhild Müller, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, Amt für Arbeitsschutz

Termin

Dienstag, 26. März 2019
14.00 bis 18.30 Uhr

Teilnehmergebühr

Mitglieder: 60.00 €

Gäste: 90.00 €